Jusos verurteilen Sitzbankabbau

Veröffentlicht am 25.11.2016 in Pressemitteilungen

Die Stuttgarter Jusos sprechen sich entschieden gegen den Abbau öffentlicher Sitzgelegenheiten in der Innenstadt aus. Mit dem Vorhaben möchte die Stadt gegen campierende Obdachlose vorgehen.

Colyn Heinze aus dem Juso-Kreisvorstand: „Diese Einzelmaßnahme verlagert das Problem nur. Verdrängungspolitik sorgt letzten Endes dafür, dass die gleiche Situation an anderen Orten wieder auftritt. Das zeigen die bisherigen Erfahrungen am Marienplatz oder der Stadtmitte.“

Stattdessen müssten die Ursachen bekämpft, beispielsweise mehr Mittel für soziale Hilfsdienste bereitgestellt werden.

Ordnungsbürgermeister Schairer (CDU) hatte eine Demontage der Bänke vorgesehen, die Bezirksvorsteherin in Mitte, Veronika Kienzle (Grüne), einen Umbau als Kompromiss in Spiel gebracht.

„Beide Vorschläge sind keine Lösung“, ergänzt Jasmin Meergans.
 „Diese Sitzbänke sind für alle Menschen gedacht, hier gibt es keine Zweckentfremdung. Wir dürfen die Augen nicht vor der sozialen Realität in unserer Stadt verschließen.“

Die Jusos fordern deshalb ein umfassendes Konzept zur Unterstützung obdachloser Menschen in Stuttgart. Dieses müsse Hand in Hand mit Maßnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gehen.
Nur so könne die Lage nachhaltig verbessert werden.

 
 

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