Inklusion statt Ausgrenzung!

Veröffentlicht am 17.02.2017 in Landespolitik

Die Stuttgarter Nachrichten berichten heute in ihrem Artikel "Wenn normale Kinder auf der Strecke bleiben" über eine misslungene Inklusion an Schulen. Dabei klassifiziert sie Kinder in sogenannte "normale Kinder" und in jene, die anscheinend nicht normal sind. Dazu zählen in dem Artikel Kinder, die nicht richtig Deutsch können, geflüchtet, verhaltensauffällig oder hochbegabt sind. Diese Einteilung ist brandgefährlich und verkehrt Problem und Folge. Das Problem ist nicht, dass es Kinder gibt, die mehr oder weniger intensiv betreut werden müssen, sondern dass die Anzahl der Lehrkräfte einfach nicht ausreicht und Klassen viel zu groß sind.

In dem Artikel wird weiter behauptet, der Arbeitsmarkt für Lehrkräfte sei leergefegt. Die Zielsetzung, mehr Lehrer*innen einzustellen, ist jedoch gar nicht erst vorhanden: Die Grün-Schwarze Landesregierung hat gerade erst 1074 Lehrer*innenstellen gestrichen und will damit (wie auch mit der Einführung von Studiengebühren für internationale Studierende) zu einer Konsolidierung des Landeshaushalts beitragen.

Diese Ökonomisierung des Bildungswesen zu Lasten von Schüler*innen und Studierenden lehnen wir grundsätzlich und für alle Gruppen ab. Inklusion ist eines der wichtigsten Mittel zu einer gleichberechtigten Teilhabe am Gemeinwesen und stärkt alle in einer Klasse vorhandenen Schüler*innen.

Wir beziehen uns auf folgenden Artikel: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.didacta-debatt…

 

 
 

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