24.11.2016 in Topartikel Pressemitteilungen

Wechsel an der Spitze der Jusos Stuttgart

 

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten im Kreisverband Stuttgart haben auf der vergangenen Jahreshauptversammlung am Montag, den 21.11.2016 turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt.

Der 20-jährige Schüler Baran Kücük aus Plieningen und die 21-jährige Jura- und Politik-Studentin Roberta Walser aus Stuttgart-Ost bilden nun die neue Doppelspitze des SPD Nachwuchses in der Landeshauptstadt.

28.11.2016 in Pressemitteilungen

Jusos Stuttgart freuen sich über die Nominierung von Ute Vogt und Michael Jantzer

 

Die SPD in der Landeshauptstadt hat auf ihrer Kreiskonferenz am 28.11.2016 Ute Vogt mit 98,8 % und Michael Jantzer mit 97,6 % nominiert. Die Jusos Stuttgart freuen sich darüber und sprechen ihre Gratulation aus.

“Wir freuen uns über die Nominierung von Ute Vogt und Michael Jantzer. Die Erfahrung und Inhalte, die beide einbringen, sind eine große Bereicherung für Berlin. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Wahlkampf in unserer Stadt.” sagt Roberta Walser, Sprecherin der Jusos Stuttgart.

Ute Vogt, Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Stuttgart I, bewirbt sich bei der kommenden Bundestagswahl erneut: “Mit Ute Vogt kandidiert eine äußerst kompetente Frau, die ihren Schwerpunkt auf die Sozial-, Umwelt- und Frauenpolitik gelegt hat. Mit ihr wollen wir gemeinsam für eine gerechte und soziale Politik in der kommenden Legislatur kämpfen.” so Baran Kücük, Sprecher der Jusos.

Für den Wahlkreis Stuttgart II tritt Michael Jantzer an, der bisher vor allem an der SPD-Basis war und im Bezirksbeirat in Obertürkheim sitzt. Moritz Schleicher aus dem Kreisvorstand betont: “Michael Jantzer machte sich stark für mehr bezahlbares Wohnen und gebührenfreie Kitas. Mit ihm hätten wir einen Stuttgarter in Berlin, der auch die konkreten Probleme der Kommunen vor Ort kennt und sich für deren nachhaltige Entwicklung einsetzt.”

Er ergänzt: “Gerade seine Erfahrung als Ingenieur in der Automobilindustrie zeichnet ihn aus. Er kennt die Chancen, aber auch die Risiken der Digitalisierung in der Arbeitswelt.”

 

25.11.2016 in Pressemitteilungen

Jusos verurteilen Sitzbankabbau

 

Die Stuttgarter Jusos sprechen sich entschieden gegen den Abbau öffentlicher Sitzgelegenheiten in der Innenstadt aus. Mit dem Vorhaben möchte die Stadt gegen campierende Obdachlose vorgehen.

Colyn Heinze aus dem Juso-Kreisvorstand: „Diese Einzelmaßnahme verlagert das Problem nur. Verdrängungspolitik sorgt letzten Endes dafür, dass die gleiche Situation an anderen Orten wieder auftritt. Das zeigen die bisherigen Erfahrungen am Marienplatz oder der Stadtmitte.“

Stattdessen müssten die Ursachen bekämpft, beispielsweise mehr Mittel für soziale Hilfsdienste bereitgestellt werden.

Ordnungsbürgermeister Schairer (CDU) hatte eine Demontage der Bänke vorgesehen, die Bezirksvorsteherin in Mitte, Veronika Kienzle (Grüne), einen Umbau als Kompromiss in Spiel gebracht.

„Beide Vorschläge sind keine Lösung“, ergänzt Jasmin Meergans.
 „Diese Sitzbänke sind für alle Menschen gedacht, hier gibt es keine Zweckentfremdung. Wir dürfen die Augen nicht vor der sozialen Realität in unserer Stadt verschließen.“

Die Jusos fordern deshalb ein umfassendes Konzept zur Unterstützung obdachloser Menschen in Stuttgart. Dieses müsse Hand in Hand mit Maßnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gehen.
Nur so könne die Lage nachhaltig verbessert werden.

11.02.2016 in Pressemitteilungen

PM vom 12.10.15: Jusos Stuttgart verurteilen rassistische Äußerungen von AFD Stadtrat Klingler

 

Am Samstag, den 3. Oktober veröffentlichte die AFD Gemeinderatsfraktion Stuttgart ein Video auf ihrer Facebook-Seite, in dem der Fraktionsvorsitzende Bernd Klingler zu sehen ist. Dieser äußerte sich unter anderem zu der Flüchtlingsthematik auf eine sehr herablassende Art mit den Worten: "Eine Invasion von Eindringlingen macht sich in unserem Lande breit, mit der Botschaft die Sozialsysteme auszusaugen.

"Die Jusos kritisieren diese Aussage aufs schärfste: „Wir lassen nicht zu, dass Klingler mit seinem Rechtspopulismus die Stuttgarter gegen Flüchtlinge aufhetzt. Unbegründete Sorgen der Bürger zu schüren um an Popularität zu gewinnen - gerade im Hinblick auf die Landtagswahl - ist eine niveaulose Art Politik zu betreiben", so Anaïck Geißel, Vorsitzende der Jusos Stuttgart.

Die Jusos haben zuvor an Demonstrationen gegen Rassismus und Intoleranz teilgenommen um ein Zeichen zu setzen, dass Stuttgart eine vielfältige sowie bunte und tolerante Stadt ist.

Baran Kücük, Vorstandsmitglied der Jusos, ergänzt: „Wir wollen ein Klima der Toleranz und des Miteinanders in unserer Stadtgesellschaft. Wer alles zurücklassen und die Gefahren einer Flucht auf sich nehmen musste, darf nicht für rechte Propaganda instrumentalisiert werden, sondern muss in unserer Gesellschaft willkommen geheißen und unterstützt werden.“

11.02.2016 in Pressemitteilungen

PM anlässlich der Demonstration der rechten sogenannten "besorgten Bürger" am 11.10.2015

 
Unsere Juso Banner auf der Kundgebung gegen die homophoben "besorgten Eltern"

„Wir überlassen Stuttgart nicht diesem rückwärtsgewandten Gedankengut. Wieder haben Konservative Hand in Hand mit Homophoben, Reaktionären und Rechten Stuttgart als Plattform ihrer menschenverachtenden Propaganda genutzt. In breiten und bunten Bündnissen haben wir Jusos uns an den Gegenkundgebungen beteiligt. Wir freuen uns besonders, dass sich auch die Staatstheater mit einer tollen Aktion an unserem Streben für Vielfalt beteiligt haben.“ so Anaïck Geißel, Vorsitzende der Jusos Stuttgart.

„Im Vorfeld zum 11.10. haben wir gemeinsam mit anderen Organisationen in der Innenstadt Plakate aufgehängt, die zu Vielfalt und Toleranz aufrufen und zeigen, dass Liebe für alle da ist. Diese wurden von Teilnehmern der sogenannten„Demo für Alle“ abgehängt und zerstört. Trotz mehrfachen Hinweises auf unsere Plakatier-Genehmigung hat die Polizei dieser Sachbeschädigung und Verletzung unserer Rechte nur zugeschaut.

Auch waren einige einschlägig bekannte Neonazis, die bei der sogenannten „Demo für alle“ mitliefen, unter anderem mit Pfefferspray bewaffnet. Wir sind fassungslos, wie hier die Polizei wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen hat. Wir werden uns trotz dieser offenen Repression auch in Zukunft am Protest gegen die sogenannte „Demo für alle“ beteiligen. Homophobie ist keine legitime Meinung, sie ist menschenverachtend. Wir zeigen, dass Stuttgart offen und tolerant ist.“ so Geißel weiter.

Für Dich im Bundestag: Ute Vogt

Ute Vogt

Die SPD im Stuttgarter Rathaus