11.02.2016 in Pressemitteilungen

PM vom 12.10.15: Jusos Stuttgart verurteilen rassistische Äußerungen von AFD Stadtrat Klingler

 

Am Samstag, den 3. Oktober veröffentlichte die AFD Gemeinderatsfraktion Stuttgart ein Video auf ihrer Facebook-Seite, in dem der Fraktionsvorsitzende Bernd Klingler zu sehen ist. Dieser äußerte sich unter anderem zu der Flüchtlingsthematik auf eine sehr herablassende Art mit den Worten: "Eine Invasion von Eindringlingen macht sich in unserem Lande breit, mit der Botschaft die Sozialsysteme auszusaugen.

"Die Jusos kritisieren diese Aussage aufs schärfste: „Wir lassen nicht zu, dass Klingler mit seinem Rechtspopulismus die Stuttgarter gegen Flüchtlinge aufhetzt. Unbegründete Sorgen der Bürger zu schüren um an Popularität zu gewinnen - gerade im Hinblick auf die Landtagswahl - ist eine niveaulose Art Politik zu betreiben", so Anaïck Geißel, Vorsitzende der Jusos Stuttgart.

Die Jusos haben zuvor an Demonstrationen gegen Rassismus und Intoleranz teilgenommen um ein Zeichen zu setzen, dass Stuttgart eine vielfältige sowie bunte und tolerante Stadt ist.

Baran Kücük, Vorstandsmitglied der Jusos, ergänzt: „Wir wollen ein Klima der Toleranz und des Miteinanders in unserer Stadtgesellschaft. Wer alles zurücklassen und die Gefahren einer Flucht auf sich nehmen musste, darf nicht für rechte Propaganda instrumentalisiert werden, sondern muss in unserer Gesellschaft willkommen geheißen und unterstützt werden.“

11.02.2016 in Pressemitteilungen

PM anlässlich der Demonstration der rechten sogenannten "besorgten Bürger" am 11.10.2015

 
Unsere Juso Banner auf der Kundgebung gegen die homophoben "besorgten Eltern"

„Wir überlassen Stuttgart nicht diesem rückwärtsgewandten Gedankengut. Wieder haben Konservative Hand in Hand mit Homophoben, Reaktionären und Rechten Stuttgart als Plattform ihrer menschenverachtenden Propaganda genutzt. In breiten und bunten Bündnissen haben wir Jusos uns an den Gegenkundgebungen beteiligt. Wir freuen uns besonders, dass sich auch die Staatstheater mit einer tollen Aktion an unserem Streben für Vielfalt beteiligt haben.“ so Anaïck Geißel, Vorsitzende der Jusos Stuttgart.

„Im Vorfeld zum 11.10. haben wir gemeinsam mit anderen Organisationen in der Innenstadt Plakate aufgehängt, die zu Vielfalt und Toleranz aufrufen und zeigen, dass Liebe für alle da ist. Diese wurden von Teilnehmern der sogenannten„Demo für Alle“ abgehängt und zerstört. Trotz mehrfachen Hinweises auf unsere Plakatier-Genehmigung hat die Polizei dieser Sachbeschädigung und Verletzung unserer Rechte nur zugeschaut.

Auch waren einige einschlägig bekannte Neonazis, die bei der sogenannten „Demo für alle“ mitliefen, unter anderem mit Pfefferspray bewaffnet. Wir sind fassungslos, wie hier die Polizei wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen hat. Wir werden uns trotz dieser offenen Repression auch in Zukunft am Protest gegen die sogenannte „Demo für alle“ beteiligen. Homophobie ist keine legitime Meinung, sie ist menschenverachtend. Wir zeigen, dass Stuttgart offen und tolerant ist.“ so Geißel weiter.

11.02.2016 in Pressemitteilungen

PM 15.10.15: Jusos rufen Jugendliche zu Teilnahme an Jugendratswahlen auf

 

Vom 18. Januar bis zum 5. Februar finden die Wahlen für den Stuttgarter Jugendrat statt. Die Jusos Stuttgart ermutigen alle jungen Menschen, sich an den Jugendratswahlen zu beteiligen – sowohl als WählerInnen, als auch als KandidatInnen. Bewerbungsschluss ist der 30.Oktober.

„Im Jugendrat können Jugendliche Kommunalpolitik gestalten. Als beratendes Organ für den Gemeinderat ist er ein wichtiges Gremium für die Stadt. Im Jugendrat werden tolle Impulse für die Stadtgestaltung gesetzt. Wir hoffen, dass viele Jugendliche die Chance wahrnehmen, ihr Stadt zu gestalten.“, so die Juso-Kreisvorsitzende Anaïck Geißel, die selbst lange Jugendrätin war.

Wichtige Projekte für Jugendliche wie die Ausweitung des Nachtverkehrs der SSB, die Einrichtung von Skateparks und der Bau einer legalen Downhill-Strecke gehen maßgeblich auf die Initiative der Jugendräte zurück.

„Die Jugendräte als Interessenvertretung der jungen Generation sind aus Sicht der Jusos unerlässlich, da sie bei vielen Projekten einen zusätzlichen Blickwinkel offenbaren, der vielen gewählten Gremien sonst fehlen würde. Daher setzen wir uns auch für eine Stärkung der Rechte des Jugendrats ein, damit künftig noch mehr junge Leute für die Kommunalpolitik gewonnen werden können. Außerdem ist der Jugendrat ein wichtiger Bestandteil der politischen Bildung, da er Jugendlichen Kommunalpolitik näherbringt.“, ergänzt Baran Kücük, Vorstandsmitglied der Jusos und stellvertretender Jugendrat.