03.02.2017 in Kommunalpolitik

Jusos fordern 3500 neue Wohnungen pro Jahr

 
Bild: Alexander Johmann Lizenz: CC BY-SA 2.0

Die Jusos Stuttgart äußern sich zur prekären Wohnungssituation in Stuttgart und fordern den jährlichen Bau von 3500 neuen Wohnungen, von denen 50% im sozialen Wohnungsbau sein müssen:

„Alle, die in Stuttgart eine Sozialwohnung brauchen, müssen diese auch bekommen. Es kann nicht sein, dass Menschen, die in lebensbedrohlichen Umständen wohnen, jahrelang auf eine Sozialwohnung warten müssen. Die Stadt muss hier sofort handeln und massiv investieren. Da müssen sich alle Fraktionen im Gemeinderat an die eigene Nase fassen und ihre Forderungen überdenken. Und dann, mit progressiven neuen Positionen, endlich gute und überfällige Beschlüsse fassen.“ so Anaïck Geißel, Sprecherin der Jusos Stuttgart

Felix Kaminski, Sprecher der Jusos Stuttgart ergänzt: „Wir fordern seit Jahren einen Ausbau der Sozialwohnungen in Stuttgart. Wir brauchen jährlich 3500 neue Wohnungen, von denen 50% im sozialen Wohnungsbau sein müssen, wenn wir die prekären Wohnverhältnisse in Stuttgart endlich beenden wollen. Zudem brauchen wir eine bessere Durchmischung von Sozialem und hochpreisigem Wohnungsbau. Wir wollen keine Sozialwohnungen, die abgetrennt vom Rest der Gesellschaft sind, sondern dass Menschen aller finanzieller Hintergründe Tür an Tür wohnen.“

24.01.2017 in Kommunalpolitik

Für eine echte ÖPNV Initiative in Stuttgart

 

Anlässlich des VVS Tarifsymposiums am 19.01.2017 haben die Stuttgarter Jusos ihre Forderungen zum Thema ÖPNV in einem Positionspapier festgehalten und verteilen dieses vor dem Eingang der IHK an TeilnehmerInnen des Symposiums.

Anaïck Geißel, Sprecherin der Jusos Stuttgart, kritisiert: „Stuttgart erstickt im Feinstaub und die schwarz-grüne Koalition im Gemeinderat unternimmt nichts dagegen. Dabei könnten Verbesserungen im ÖPNV die Umwelt massiv entlasten. Deshalb stehen wir heute vor dem VVS Tarifsymposium und versuchen, die Teilnehmenden zu progressiven Maßnahmen zu bewegen.“

Wesentliche Forderungen der Jusos sind ein ganztägiges 365-Euro-Ticket für alle, sowie die Einführung eines Sozialtickets in Höhe des Mobilitätsanteils des Hartz IV Regelsatzes. "Wir brauchen einen gut ausgebauten ÖPNV, den sich alle leisten können. Nur so schaffen wir ein soziales System, bei dem alle mobil sind und trotzdem ein umweltfreundliches und attraktives Stuttgart erhalten bleibt." so Geißel weiter.

Nachholbedarf sehen die Stuttgarter JungsozialistInnen auch bei den Einzeltickets. So soll das Stuttgarter Stadtgebiet zukünftig zu einer Tarifzone beim VVS verschmelzen und Kindertickets bis zum 18. Lebensjahr genutzt werden dürfen. "Gerade die Kosten für Einzelfahrten innerhalb Stuttgarts sind zu hoch und für Jugendliche ohne Abonnement oft nicht zu stemmen. Hier muss die Stadt nachbessern und dafür Sorge tragen, dass alle Jugendlichen mobil sein können." ergänzt Felix Kaminski, Sprecher der Jusos Stuttgart.

09.01.2017 in Pressemitteilungen

Jusos starten motiviert ins Wahlkampfjahr

 

Am Montag, den 09.01.2017, sind die Jusos Stuttgart mit über hundert Anwesenden und 95 Stimmberechtigten ins Wahlkampfjahr gestartet. Da die Vorstandswahl vom 21.11.2016 wegen formaler Fehler wiederholt werden musste, haben die JungsozialistInnen das Jahr mit einer Neuwahl begonnen. Die amtierende Sprecherin Anaïck Geißel wurde im Amt bestätigt und bildet mit Felix Kaminski nun eine Doppelspitze.

28.11.2016 in Pressemitteilungen

Jusos Stuttgart freuen sich über die Nominierung von Ute Vogt und Michael Jantzer

 

Die SPD in der Landeshauptstadt hat auf ihrer Kreiskonferenz am 28.11.2016 Ute Vogt mit 98,8 % und Michael Jantzer mit 97,6 % nominiert. Die Jusos Stuttgart freuen sich darüber und sprechen ihre Gratulation aus.

“Wir freuen uns über die Nominierung von Ute Vogt und Michael Jantzer. Die Erfahrung und Inhalte, die beide einbringen, sind eine große Bereicherung für Berlin. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Wahlkampf in unserer Stadt.” sagt Roberta Walser, Sprecherin der Jusos Stuttgart.

Ute Vogt, Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Stuttgart I, bewirbt sich bei der kommenden Bundestagswahl erneut: “Mit Ute Vogt kandidiert eine äußerst kompetente Frau, die ihren Schwerpunkt auf die Sozial-, Umwelt- und Frauenpolitik gelegt hat. Mit ihr wollen wir gemeinsam für eine gerechte und soziale Politik in der kommenden Legislatur kämpfen.” so Baran Kücük, Sprecher der Jusos.

Für den Wahlkreis Stuttgart II tritt Michael Jantzer an, der bisher vor allem an der SPD-Basis war und im Bezirksbeirat in Obertürkheim sitzt. Moritz Schleicher aus dem Kreisvorstand betont: “Michael Jantzer machte sich stark für mehr bezahlbares Wohnen und gebührenfreie Kitas. Mit ihm hätten wir einen Stuttgarter in Berlin, der auch die konkreten Probleme der Kommunen vor Ort kennt und sich für deren nachhaltige Entwicklung einsetzt.”

Er ergänzt: “Gerade seine Erfahrung als Ingenieur in der Automobilindustrie zeichnet ihn aus. Er kennt die Chancen, aber auch die Risiken der Digitalisierung in der Arbeitswelt.”

 

25.11.2016 in Pressemitteilungen

Jusos verurteilen Sitzbankabbau

 

Die Stuttgarter Jusos sprechen sich entschieden gegen den Abbau öffentlicher Sitzgelegenheiten in der Innenstadt aus. Mit dem Vorhaben möchte die Stadt gegen campierende Obdachlose vorgehen.

Colyn Heinze aus dem Juso-Kreisvorstand: „Diese Einzelmaßnahme verlagert das Problem nur. Verdrängungspolitik sorgt letzten Endes dafür, dass die gleiche Situation an anderen Orten wieder auftritt. Das zeigen die bisherigen Erfahrungen am Marienplatz oder der Stadtmitte.“

Stattdessen müssten die Ursachen bekämpft, beispielsweise mehr Mittel für soziale Hilfsdienste bereitgestellt werden.

Ordnungsbürgermeister Schairer (CDU) hatte eine Demontage der Bänke vorgesehen, die Bezirksvorsteherin in Mitte, Veronika Kienzle (Grüne), einen Umbau als Kompromiss in Spiel gebracht.

„Beide Vorschläge sind keine Lösung“, ergänzt Jasmin Meergans.
 „Diese Sitzbänke sind für alle Menschen gedacht, hier gibt es keine Zweckentfremdung. Wir dürfen die Augen nicht vor der sozialen Realität in unserer Stadt verschließen.“

Die Jusos fordern deshalb ein umfassendes Konzept zur Unterstützung obdachloser Menschen in Stuttgart. Dieses müsse Hand in Hand mit Maßnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gehen.
Nur so könne die Lage nachhaltig verbessert werden.

Euer Bundestagskandidat für Stuttgart

Für Dich im Bundestag: Ute Vogt

Ute Vogt

Die SPD im Stuttgarter Rathaus