Für eine echte ÖPNV Initiative in Stuttgart

Veröffentlicht am 24.01.2017 in Kommunalpolitik

Anlässlich des VVS Tarifsymposiums am 19.01.2017 haben die Stuttgarter Jusos ihre Forderungen zum Thema ÖPNV in einem Positionspapier festgehalten und verteilen dieses vor dem Eingang der IHK an TeilnehmerInnen des Symposiums.

Anaïck Geißel, Sprecherin der Jusos Stuttgart, kritisiert: „Stuttgart erstickt im Feinstaub und die schwarz-grüne Koalition im Gemeinderat unternimmt nichts dagegen. Dabei könnten Verbesserungen im ÖPNV die Umwelt massiv entlasten. Deshalb stehen wir heute vor dem VVS Tarifsymposium und versuchen, die Teilnehmenden zu progressiven Maßnahmen zu bewegen.“

Wesentliche Forderungen der Jusos sind ein ganztägiges 365-Euro-Ticket für alle, sowie die Einführung eines Sozialtickets in Höhe des Mobilitätsanteils des Hartz IV Regelsatzes. "Wir brauchen einen gut ausgebauten ÖPNV, den sich alle leisten können. Nur so schaffen wir ein soziales System, bei dem alle mobil sind und trotzdem ein umweltfreundliches und attraktives Stuttgart erhalten bleibt." so Geißel weiter.

Nachholbedarf sehen die Stuttgarter JungsozialistInnen auch bei den Einzeltickets. So soll das Stuttgarter Stadtgebiet zukünftig zu einer Tarifzone beim VVS verschmelzen und Kindertickets bis zum 18. Lebensjahr genutzt werden dürfen. "Gerade die Kosten für Einzelfahrten innerhalb Stuttgarts sind zu hoch und für Jugendliche ohne Abonnement oft nicht zu stemmen. Hier muss die Stadt nachbessern und dafür Sorge tragen, dass alle Jugendlichen mobil sein können." ergänzt Felix Kaminski, Sprecher der Jusos Stuttgart.

 
 

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